Freunde der Städtepartnerschaft Tübingen - Ann Arbor e.V.
Friends of the City Partnership Ann Arbor - Tübingen e.V.

Trumps Test – eine Reise nach DC und A2 im Herbst 2018

Die Präsidentschaft von Donald Trump ist nicht nur für die Welt, sondern für viele Amerikaner selbst eine große Herausforderung. Bei der Mitgliederversammlung der Freunde der Städtepartnerschaft Tübingen-Ann Arbor am 06.11.2017 wurde deshalb beschlossen, zu diesem Thema im Herbst 2018 eine Reise in die USA anzubieten. Dann (am 6. November) finden in den USA „Midterm Elections“ statt, bei denen die Kongress-Abgeordneten und ein Drittel des Senats neu gewählt werden.

Die Reise unter dem Motto „Halbzeit für Trump: Was sagen die Wähler?“ wird in die Zeit der Herbstferien in Ba-Wü gelegt (Montag, 29.10. bis Freitag, 02.11. 2018). Falls die Wochenenden davor und danach einbezogen werden, würde sie in der Zeit vom 27.10. bis 04.11. stattfinden. Geplant sind 4 bis 5 Tage in der Partnerstadt Ann Arbor und Detroit und 2 bis maximal 4 Tage in Washington D.C.

Zunächst wird die Reise den Vereinsmitgliedern und den Interessenten angeboten, die sich beim Jubiläum 50 Jahre Städtepartnerschaft Tübingen – Ann Arbor gemeldet haben.

Das vorläufige Programm: Gespräche mit politischen Organisationen, Parteien, Politikern,  Aktivisten der außerparlamentarischen Opposition gegen Trump (ebenso wie möglichen Anhängern) in Ann Arbor und Umgebung sowie in Washington D.C.; Besuch von Wahlveranstaltungen. Informationen über Themen und Besonderheiten des (sicher spannenden) Wahlkampfs. In Washington D.C. nach Möglichkeit auch Kontakte mit deutschen Journalisten.

Erste Kontakte, z.B. zur Heinrich Böll Stiftung in Washington D.C., zum Büro von Debbie

Stabenow, der demokratischen Senatorin für Michigan, zu A2-Mayor Christopher Taylor wurden bereits hergestellt.

Neben dem engeren Thema der Reise gibt es Gelegenheit zum Besuch wichtiger Museen, etwa des 2016 eröffneten National Museum of African American History and Culture in Washington D.C. und des Charles H. Wright Museum of African American History in Detroit. Mit etwas Glück ist in der Natur noch die Laubfärbung des späten „Indian Summer“ zu erleben.

Da es sich um eine Reise mit politischem Bildungsanspruch handelt, soll es im Vorfeld eine Informationsveranstaltung über das amerikanische Wahl- und Politiksystem geben. Im Detail wird das Programm ausgearbeitet, wenn sich genügend TeilnehmerInnen gemeldet haben. Die Reise findet statt, wenn mindestens 10 Personen teilnehmen.

In Ann Arbor werden die TeilnehmerInnen auf Wunsch privat untergebracht („homestay“), eine ideale Gelegenheit, um die amerikanische Gastfreundschaft zu erleben und Englisch im Alltag zu üben. Diese Form der Gruppenreise mit privaten Kontakten ist auch für Einzelpersonen eine gute Möglichkeit, die USA „von innen“ kennen zu lernen.

Aus Haftungsgründen tritt der Verein nicht als Reiseveranstalter auf, d.h. die ReiseteilnehmerInnen buchen Flüge und Hotels selbst, wobei der Verein allerdings behilflich ist (Vorschläge für Flüge und Hotel in Washington D.C.). Auch das d.a.i. hat Unterstützung zugesagt.

Wir bitten interessierte TeilnehmerInnen um Rückmeldung bis 31. Januar 2018. Danach wird der Teilnehmerkreis über die Vereinsmitglieder und die bekannten Interessenten hinaus ausgeweitet.

Den Programmvorschlag haben Carolyn und Christoph Melchers und Ulrike Pfeil ausgearbeitet.